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Asbestsanierung in Forchheim

Forchheim liegt schon in Oberfranken, deshalb gelten hier andere Stellen als in Nürnberg. Wir zeigen, wohin Asbest aus Forchheim gehört und wer für die Anzeige zuständig ist.

Anfrage für Forchheim senden 0911 74479830

Asbestzement aus Forchheim, etwa alte Wellplatten oder Fassadenplatten, nimmt das Entsorgungszentrum Deponie Gosberg des Landratsamts Forchheim an. Laut Landratsamt kostet das 148 € je Tonne, pauschal bis 100 kg 10 €, angeliefert in Asbest-Big-Bags montags bis freitags bis 15:30 Uhr. Andere Asbestabfälle nimmt Gosberg laut Landratsamt nicht an, dort werden nur Asbestzement-Abfälle angenommen. Zuständig für die Anzeige von Asbestarbeiten ist das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberfranken in Coburg.

Anfahrt aus Nürnberg-Schniegling

Forchheim liegt 27,3 km Luftlinie von unserem Betrieb entfernt. Auf der Straße sind es rund 30,1 km, fast durchgehend über die A 73. Ohne Verkehr dauert die Fahrt laut Routenberechnung von OSRM auf Basis von OpenStreetMap etwa 28 Minuten. Auch die Deponie Gosberg ist laut Landratsamt über die A 73 erreichbar, Ausfahrt Forchheim-Süd, dann Richtung Fränkische Schweiz.

Forchheim: Pfalzstadt mit Nachkriegswachstum

Forchheim ist Große Kreisstadt und Sitz des Landkreises Forchheim im Regierungsbezirk Oberfranken. Die Stadt liegt an Regnitz, Wiesent und Main-Donau-Kanal und gilt als Tor zur Fränkischen Schweiz. Bekannt ist sie für die Kaiserpfalz, größter Arbeitgeber ist laut Wikipedia Siemens Healthineers mit über 3.000 Beschäftigten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen laut Wikipedia 5.701 Flüchtlinge und Vertriebene nach Forchheim, 1950 stellten sie gut 31 % der Bevölkerung. Die Statistik kommunal des Bayerischen Landesamts für Statistik zeigt das Wachstum:

StichtagEinwohner
17.05.193913.883
13.09.195020.610
06.06.196125.742
27.05.197027.883
15.05.2022 (Zensus)32.061

Zwischen 1939 und 1961 wuchs die Stadt um fast 12.000 Menschen. Ende 2024 standen in Forchheim 7.481 Wohngebäude, nur knapp 58 % davon mit einer Wohnung. Im Vergleich zu den Märkten im Umland gibt es also deutlich mehr Mehrfamilienhäuser.

Typische Asbestfunde in Forchheimer Gebäuden

Aus dieser Entwicklung lassen sich Verdachtsstellen ableiten. In Wohnblocks der 1950er bis 1970er Jahre sind Floor-Flex-Platten mit Schwarzkleber und asbesthaltige Spachtelmassen möglich, in Treppenhäusern und Kellern auch Lüftungsrohre aus Asbestzement. Für Hausverwaltungen und Vermieter gibt es dafür unsere Seite Asbestsanierung für Vermieter und Hausverwaltung. In den Siedlungshäusern am Stadtrand kommen Garagendächer aus Wellplatten und Nachtspeicheröfen in Frage. Ob wirklich Asbest enthalten ist, klärt nur eine Materialprobe.

Entsorgung in Gosberg: die Regeln

PunktRegel laut Landratsamt Forchheim
OrtEntsorgungszentrum Deponie Gosberg, an der Straße zwischen Kersbach und Gosberg, Tel. 09191 86-3710
Annahme AsbestzementMo bis Fr 08:00 bis 15:30 Uhr, samstags keine Annahme
Wasnur Asbestzement-Abfälle
Gebühr148 € je Tonne, pauschal bis 100 kg 10 €
Verpackungdicht in Asbest-Big-Bags mit Warnaufdruck, Folie reicht nicht
Big-Bags vor Ort9 € (90 x 90 x 100 cm), 12 € (260 x 125 x 30 cm), 13 € (320 x 125 x 30 cm), große Säcke mit höchstens 25 Platten
Abladennur mit eigenem Kran oder per Gabelstapler aus offenen Fahrzeugen, kein Werfen oder Abkippen
GewerbeEntsorgungsnachweis erforderlich

Das Landratsamt nennt für die großen Platten-Säcke eine Füllgrenze von 25 Platten, sonst reißen die Säcke. Ist Asbest anderem Material beigemischt, etwa Bauschutt, kann die Anlieferung abgewiesen werden. Bei Fremdstoffen im Material berechnet die Deponie den Preis der teuersten Fraktion.

Ein Detail ist wichtig: Fahren Sie privat mit einem Firmenfahrzeug eines Handwerksbetriebs oder einem Fahrzeug der Baubranche an, wertet das Landratsamt das als gewerbliche Anlieferung. Für Floor-Flex-Platten, Kleber oder Nachtspeicheröfen ist Gosberg laut dieser Regel nicht der richtige Ort. Fragen Sie vor einer eigenen Anlieferung beim Landratsamt Forchheim nach, oder überlassen Sie uns Ausbau und Entsorgung mit Nachweis.

Zuständige Behörde in Oberfranken

Für Forchheim ist nicht Nürnberg zuständig. Anzeigen für Asbestarbeiten gehen spätestens eine Woche vor Beginn an die Regierung von Oberfranken, Gewerbeaufsichtsamt, Oberer Bürglaß 34 bis 36, 96450 Coburg. Als Bauherr geben Sie nach § 5a Gefahrstoffverordnung vorliegende Informationen zu Baujahr und vermuteten Gefahrstoffen an die ausführende Firma weiter.

Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie uns an oder schildern Sie Ihr Vorhaben über das Anfrageformular.

Asbest-Verdacht in Forchheim?

Schicken Sie uns Baujahr, Bauteil, ungefähre Fläche und gern ein paar Fotos. Sie erhalten eine Einschätzung und den nächsten Schritt, ohne Verpflichtung.

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Stand: 5. Oktober 2026 · Verantwortlich: Marc Kamphausen, N.A.S. Noris-Asbest-Sanierung · Quellen siehe unten

Quellen

  1. Landratsamt Forchheim: Entsorgungszentrum Deponie Gosberg (Öffnungszeiten, Deponiegebühren, Asbest) (abgerufen 05.10.2026)
  2. Landratsamt Forchheim: Kontakt Entsorgungszentrum Deponie Gosberg (abgerufen 05.10.2026)
  3. Bayerisches Landesamt für Statistik: Statistik kommunal 2025, Große Kreisstadt Forchheim (abgerufen 05.10.2026)
  4. Wikipedia: Forchheim (abgerufen 05.10.2026)
  5. Bayerische Gewerbeaufsicht: Die Standorte der Gewerbeaufsichtsämter (abgerufen 05.10.2026)
  6. Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 384: Gefahrstoffverordnung, Neufassung (verkündet 04.12.2024) (abgerufen 05.10.2026)

In drei Schritten

So einfach geht es weiter

Unverbindlich anfragen
  1. Anrufen oder Anfrage senden

    Sie schildern kurz Baujahr, Bauteil und Ort, gern mit Fotos. Wir sagen Ihnen, ob eine Probe sinnvoll ist und was als Nächstes passiert.

  2. Besichtigung, Probe und Angebot

    Wir sehen uns das Objekt an, nehmen bei Bedarf eine Materialprobe für das Labor und erstellen ein schriftliches Angebot mit allen Positionen.

  3. Sanierung mit Nachweis

    Wir zeigen die Arbeiten bei der Behörde an, bauen das Material sicher aus, entsorgen es und Sie erhalten die Unterlagen für Ihre Akten.

Alle sechs Schritte einer Sanierung im Detail

FAQ

Häufige Fragen: Asbest in Forchheim

Wo kann ich in Forchheim Asbest entsorgen?

Asbestzement nimmt das Entsorgungszentrum Deponie Gosberg des Landratsamts Forchheim an, an der Straße zwischen Kersbach und Gosberg. Annahme ist montags bis freitags bis 15:30 Uhr, samstags nicht. Andere Asbestabfälle werden dort laut Landratsamt nicht angenommen.

Was kostet Asbestzement an der Deponie Gosberg?

Laut Landratsamt Forchheim 148 € je Tonne, pauschal bis 100 kg 10 €. Asbest-Big-Bags gibt es vor Ort für 9 bis 13 € je Stück.

Welches Gewerbeaufsichtsamt ist für Forchheim zuständig?

Forchheim liegt in Oberfranken. Zuständig ist das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberfranken, Oberer Bürglaß 34 bis 36 in Coburg.

Wie weit ist Forchheim von Ihrem Betrieb entfernt?

27,3 km Luftlinie. Über die A 73 sind es rund 30,1 km, ohne Verkehr etwa 28 Minuten.

Asbest in Forchheim? Wir kommen zu Ihnen.

Von Nürnberg-Schniegling aus sind wir für Besichtigung, Probe, Ausbau und Entsorgung in Forchheim im Einsatz. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns kurz, worum es geht.